Fragen zur Steigerung und Optimierung von Energieproduktion und Energienutzung sind aktueller denn je. Auch mit dem Blick gerichtet auf hohe Energiepreise beschäftigen sich mehrere Forschungsprojekte mit der Weiterentwicklung von Windkraftanlagen und der Nachnutzung der in ihnen verbauten Rohstoffe. In ihrem Aufsatz »Das XXL-Müllproblem« stellt Kathrin Schwarze-Reiter innovative Projekte vor, die in Zusammenarbeit von einschlägig Forschenden und ambitionierten Unternehmen entwickelt sind. Im Mittelpunkt der Forschung zu Windkraftanlagen stehen insbesondere die Verlängerung der Lebensdauer bestehender Anlagen und Fragen im Zusammenhang ihrer Entsorgung, nachdem die Anlagen ausgedient haben. Denn sowohl der Aufbau wie der Rückbau von Windrädern stellt die Betreiber hinsichtlich erschwerter Bedingungen vor allem auf See vor große Herausforderungen. Mittels der Unterstützung von Künstlicher Intelligenz wird nicht nur an der Weiterentwicklung von effizienteren und langlebigeren Anlagen gearbeitet, sondern es wird auch dazu geforscht, wie die in Windrädern verwendeten wertvollen Materialen, wie beispielsweise Balsalholz, im Zuge ihrer Entsorgung in den Nutzungskreislauf zurückgeführt werden können.
dh 18.12.2023