Einsatzleitsystem Regionalleitstellenverbund Schleswig-Holstein
in Altenholz
Einsatzleitsystem Regionalleitstellenverbund Schleswig-Holstein
in Altenholz
VOL Lieferleistungen | EDV-Beratungs- und Dienstleistungen | Entwicklung und Pflege von Internet-, Online- und Webangeboten | Redaktions- und Qualitätssicherungsdienstleistungen | Software-Entwicklung
Ort der Ausführung:
Datum der Vergabe:
22.04.2022
Auftraggeber:
Öffentlicher Auftraggeber
Dataport AöR
Altenholzer Straße 10-14
24161
Altenholz
Auftragnehmer:
eurofunk KAPPACHER Deutschland GmbH
Sägewerkstraße 5
83404
Ainring
Auftragssumme:
1.00 EUR
Vergabenummer:
DP-2020000054
Vergabeverfahren:
Verhandlungsverfahren
Angebote:
1
II.1.4)
Kurze Beschreibung:
Im Land Schleswig-Holstein existiert seit vielen Jahren ein Regionalleitstellenverbund, aktuell bestehend aus 2 Kooperativen Leitstellen für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst, sowie 2 polizeilichen Leitstellen sowie dem Führungs- und Lagezentrum der Polizei und einer zentralen Koordinierungsstelle. Alle Leitstellen sind vernetzt und arbeiten mit einer weitgehend identischen technischen Ausstattung, insbesondere dem gleichen Einsatzleit- und Sprachkommunikationssystem.
Mit Ablauf der Lebenszyklen wesentlicher technischer Komponenten des aktuellen Systems sind diese im Laufe der nächsten Jahre zu ersetzen. Dies betrifft
— das Einsatzleitsystem (ELS),
— das Sprachansagesystem (SAS),
— die Geodateninfrastruktur (GDI) für alle Leitstellen-Anwendungen,
— sowie die zugehörige IT-Infrastruktur mit Hardware und Basisdiensten.
In einem Zeitraum von etwa 5 Jahren sollen alle Leitstellen migriert sowie eine neue Kooperative Leitstelle errichtet werden. Darüber hinaus ist die Aufnahme weiterer Integrierter Leitstellen in Schleswig-Holstein in den Verbund vorgesehen.
Ziel ist insgesamt eine neue einheitliche Systemumgebung unter Berücksichtigung der kommunalen und polizeilichen Bedarfe und Gewährleistung der Informationssicherheit sowie der datenschutzrechtlichen Belange für den Leitstellenverbund Schleswig-Holstein zu beschaffen, in Betrieb zu nehmen und diese auch zu betreiben.
II.1.5)
Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)
Beschreibung
II.2.1)
Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)
Weitere(r) CPV-Code(s)
72263000 Software-Implementierung
72265000 Software-Konfiguration
72267000 Software-Wartung und -Reparatur
72267100 Wartung von Informationstechnologiesoftware
II.2.3)
Erfüllungsort
NUTS-Code:
DEF02 Kiel, Kreisfreie Stadt
II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung:
Im Land Schleswig-Holstein existiert seit vielen Jahren ein Regionalleitstellenverbund, aktuell bestehend aus zwei Kooperativen Leitstellen für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst, sowie zwei polizeilichen Leitstellen sowie dem Führungs- und Lagezentrum der Polizei und einer zentralen Koordinierungsstelle. Alle Leitstellen sind vernetzt und arbeiten mit einer weitgehend identischen technischen Ausstat-tung, insbesondere dem gleichen Einsatzleit- und Sprachkommunikationssystem.
Mit Ablauf der Lebenszyklen wesentlicher technischer Komponenten des aktuellen Systems sind diese im Laufe der nächsten Jahre zu ersetzen. Dies betrifft
— das Einsatzleitsystem (ELS),
— das Sprachansagesystem (SAS),
— die Geodateninfrastruktur (GDI) für alle Leitstellen-Anwendungen,
— sowie die zugehörige IT-Infrastruktur mit Hardware und Basisdiensten.
In einem Zeitraum von etwa 5 Jahren sollen alle Leitstellen migriert sowie eine neue Kooperative Leitstelle errichtet werden. Darüber hinaus ist die Aufnahme weiterer Integrierter Leitstellen in Schleswig-Holstein in den Verbund vorgesehen. Ziel ist insgesamt eine neue einheitliche Systemumgebung unter Berücksichtigung der kommunalen und polizeilichen Bedarfe und Gewährleistung der Informationssicherheit sowie der datenschutzrechtlichen Belange für den Leitstellenverbund Schleswig-Holstein zu beschaffen, in Betrieb zu nehmen und diese auch zu betreiben.
Ausgangssituation und Zielsetzung:
Das bestehende Einsatzleitsystem (ELS) der Leitstellen im Leitstellenverbund Schleswig-Holstein (SH) muss mit Ablauf des definierten Lebenszyklus der technischen Komponenten erneuert werden. Dafür ist eine Ausschreibung des Einsatzleitsystems erforderlich.
Ziel des Projektes ist die Inbetriebnahme eines neuen Einsatzleitsystems für den Leitstellenverbund. Abschluss bildet die Inbetriebnahme des Einsatzleitsystems in allen Standorten des Leitstellenverbunds.
Der Nutzen des Projektes besteht darin, dass der Leitstellenverbund weiterhin sicher und mit modernisierter Technik betrieben wird.
Das Einsatzleitsystem dient der Bearbeitung von u. a. Notrufen und der damit verbundenen Einsatzdisposition und Einsatzdokumentation. Das Einsatzleitsystem wird dabei von den sog. Einsatzsachbearbeitern genutzt. Die Notruf- und Einsatz-bearbeitung erfolgt für die gesamte Landespolizei Schleswig-Holstein und deckt für den kommunalen Sektor den überwiegenden Bereich von Schleswig-Holstein ab.
über die Einsatzsachbearbeiter werden erforderliche Informationen an die Einsatzkräfte weitergleitet und die entsprechenden Rückmeldungen werden im Einsatzleitsystem verarbeitet und revisionssicher dokumentiert.
Das Einsatzleitsystem muss damit in vielen Bereichen mindestens einem erhöhten Verfügbarkeitsbedarf (nach Vorgabe BSI Standards) bedürfen und gleichzeitig den bestehenden Datenschutzvorgaben entsprechen.
Siehe für weitere Informationen Leistungsbeschreibung (Teil B der Vergabeunterlagen).
Hinweis:
Der Auftraggeber behält sich vor, eine verifizierende Teststellung vom Erstplatzierten nach Bewertung der endgültigen Angebote zu verlangen. Nähere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Anlage Bewerbungsbedingungen ELS-SH V00.06.
Für die Ausführung dieser Leistungen werden gemäß § 128 Abs. 2 GWB zusätzli-che Anforderungen (Ausführungsbedingungen) gestellt. Dazu werden von den Bewerbern mit Einreichung des Teilnahmeantrages entsprechende verbindliche Verpflichtungserklärungen abgegeben, dass sie die an die Ausführung gerichteten zusätzlichen Anforderungen im Fall eines Zuschlags einhalten werden.
Folgende zusätzliche Anforderungen an Auftragnehmer werden gestellt:
— deutsche Sprache bei der Auftragsdurchführung,
— keine Anwendung der Technologie von L. Ron Hubbard bei der Auftragsdurchführung,
— dem Auftragnehmer ist untersagt, personenbezogene Daten, welche der Auftraggeber für eigene Zwecke oder als Auftragsverarbeiter für Dritte ve/*/*rarbeitet, auf der Basis von US Privacy Shield in die USA zu übertragen. Der Auftragnehmer gewährleistet die Einhaltung dieser Bedingung auch mit Wirkung für seine Unterauftragnehmer,
— Erklärungen zur Zahlung eines Mindestlohns gemäß Vergabegesetz Schleswig-Holstein (VGSH),
— Erklärungen zur Vertraulichkeit bei der Auftragsdurchführung,
— Erklärungen zur DSGVO und Auftragsverarbeitung,
— überprüfung des bei der Bedarfsstelle eingesetzten Personals nach SüG.
Hinweis:
In der eVergabe-Software sind unter dem Menüpunkt Teilnahmeunterlagen, dort unter Punkt Anlagen, die folgenden Dokumente abgelegt, die zur Informationen über die zur Erstellung der Erstangebote relevanten Leistungskriterien, Bewertungskriterien und Anforderungen dienen:
— Bewertungskriterien Erstangebote V08_ENTWURF,
— ELS SH vorläufiger Zeitplan 20200920,
— Anforderungskatalog V21,
— Teil B Leistungsbeschreibung ELS-SH V01.00 – AUSZUG.
Diese Dokumente dienen nur zur Information der Bewerber über die später zur Anwendung kommenden Kriterien und Gewichtungen bzw. den Umfang der Leistungsanforderungen für die Erstellung der Erstangebote und haben für den Teilnahmewettbewerb keine weitere Bewandtnis. Insbesondere müssen in diesen Dokumenten keinerlei Angaben von den Bewerbern gemacht werden.
Sämtliche Dokumente sind noch im Entwurfsstadium und nicht endgültig festgelegt. Gegebenenfalls können sich einzelne Punkte in diesen Anforderungen, o. ä., im Zuge der Verhandlungen noch ändern. Gleiches gilt für den dargestellten vorläufigen Zeitplan. Verbindliche Fristen ergeben sich für Bewerber ausschließlich aus den in der eVergabe-Software zum jeweiligen Verfahrensschritt (hier: Teil-nahmewettbewerb) angegebenen Daten.
Hinweis:
Das Dokument Teil B Leistungsbeschreibung ELS-SH V01.00 wird mit der Veröffentlichung des Teilnahmewettbewerb nur als stark gekürzter Auszug veröffentlicht, um einen groben überblick über die später anzubietenden und zu erbringenden Leistungen zu ermöglichen. Die vollständige Fassung der Leistungsbeschreibung erhalten nur diejenigen Bewerber, die sich als Unternehmen in der eVergabe-Software registrieren und mindestens eine Benutzerkennung einrichten (siehe Seite 2) sowie eine zusätzliche Vertraulichkeitserklärung abgeben.
Vorgehensweise zum Erhalt der vollständigen Leistungsbeschreibung:
Der Bewerber muss sich — wie zuvor dargestellt — registrieren und eine Benutzerkennung anlegen und sodann über die Bieterkommunikation der eVergabe-Software eine entsprechende Anfrage nach dem vollständigen Dokument Teil B Leistungsbeschreibung ELS-SH V01.00 an den Auftraggeber richten. Der Auf-traggeber wird dem Bewerber sodann eine Vertraulichkeitserklärung (Non-disclosure-agreement) übersenden, die der Bewerber unterzeichnen und an den Auftraggeber zurücksenden muss. Vorab sendet der Bewerber einen Scan der unterzeichnen Vertraulichkeitserklärung im PDF-Format als Anlage einer Bieternachricht in der eVergabe-Software an den Auftraggeber, der daraufhin dem Bewerber die vollständige Leistungsbeschreibung zur Verfügung stellt.
Zu beachten ist ferner die Anlage Bewerbungsbedingungen ELS-SH V00.07, aus der detaillierte Informationen zum Nachweis der Eignung, zur Bewertung der Eignung und insbesondere zur o. g. verifizierenden Teststellung enthalten!
II.2.5)
Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium – Name: Leistung / Gewichtung: 50
Preis – Gewichtung: 50
II.2.6)
Geschätzter Wert
II.2.7)
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 60
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:
60
II.2.9)
Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Mindestens drei geeignete Bewerber mit der höchsten Benotung gemäß Ziffer 5.4.2. werden zu Vertragsverhandlungen aufgefordert. Weitere Bewerber können aufgefordert werden, wenn die Bewertung ihres Teilnahmeantrages einen Punktwert ergibt, welcher maximal 3 Punkte unter dem des drittplatzierten Bewerbers liegt.
Ein Bewerber ist grundsätzlich geeignet, wenn er mindestens 61 (d. h. 60 %) Eignungspunkte der maximal zu erreichenden 101 Eignungspunkte erreicht hat. Die in den Bewertungskriterien des Abschnittes III.1.3) erzielten Wertungspunkte werden zur Ermittlung der Rangfolge unter den Bewerbern herangezogen.
Die Bestimmung der Rangfolge der Bewerber erfolgt über die erreichten Eignungspunkte des jeweiligen Teilnahmeantrages. Der Bewerber mit den meisten Eignungspunkten belegt den ersten Platz, der Bewerber mit den wenigsten Eignungspunkten belegt den letzten Platz. Erreichen 2 oder mehrere Bewerber die gleiche Anzahl an Eignungspunkten, belegen sie den gleichen Wertungsrang. Bewerber, die den gleichen Wertungsrang belegen, werden gleich behandelt.
Folgende, in dem Abschnitt III.1.3) näher beschriebene Bewertungskriterien kommen dabei zur Anwendung: Wirtschaftliche und finanzielle sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit.
II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)
Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)
Zusätzliche Angaben
Kommentar:
keine Angabe
Teilnahmeart:
Ablauf der Einsendefrist für die Teilnahmeanträge
Teilnahmefrist:
12.11.2020 12:00
Angebotsabgabe:
keine Angabe
Angebotseröffnung:
keine Angabe
Bindefrist:
31.12.2021
Ausführungsbeginn:
keine Angabe
Ausführungsende:
keine Angabe
Bemerkung:
keine Angabe